Prozessorientierte Homöopathie

Homöopathie

Griechisch: Homoion – Ähnlich und Pathos – das Leid

Homöopathie ist eine sanfte, ganzheitliche medizinische Therapiemethode die vor ca. 200 Jahren von dem Arzt Dr. Samuel Hahnemann entwickelt wurde.

Anwendungsgebiete

Die 3 Säulen der Homöopathie

1. Ähnlichkeitsgesetz

Sie beruht auf das von Samuel Hahnemann entdeckte universelle Naturgesetz, dem Ähnlichkeitsprinzip.

„Similia Similibus Currentur“ > „Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt“.

Dieselbe Substanz die bei einem Gesunden bestimmte Symptome hervorruft (z.B. macht die Küchenzwiebel tränende Augen und eine laufende Nase) kann ähnliche Symptome (z.B. fließenden Schnupfen) bei einen Kranken lindern.

2. Wirkung der Arzneien an Gesunden testen

Arzneimittel und Substanzen werden an Gesunden getestet, um festzustellen, welche Symptome sie bei Kranken bekämpfen können. Durch diese Arzneimittelprüfung erhält man ein möglichst umfassendes Arzneimittelbild.

3. Potenzierung durch Verdünnung

Um Nebenwirkungen des Ausgangsstoffes zu reduzieren, werden die Ausgangs-substanzen (mineralische, pflanzliche, tierische und andere Stoffe) stark verdünnt und verschüttelt, die sogenannte Potenzierung. Je häufiger die Substanz potenziert wird, umso stärker ist ihre homöopathische Wirkung. Die Herstellung folgt bestimmten festgelegten Herstellungsverfahren, die in Deutschland durch das Homöopathische Arzneimittelbuch (HAB) genau beschrieben sind.

Prozessorientierte Homöopathie

In dieser, von Andreas Krüger und Hans-Jürgen Achtzehn, entstammenden Weiterentwicklung der Homöopathie, ist ein wichtiger Ansatz in der Behandlung hinzugekommen. Der Prozess bzw. die Wandlung. Symptome werden als Wegweiser und die Krankheit als Weg gesehen.

Hier geht es nicht darum Symptome zu beseitigen, sondern die positive Absicht dahinter zu erkennen, daran zu wachsen und zu genesen. Das Behandlungsziel ist, dass es dem Patienten rundum gut geht, körperlich, geistig, emotional und seelisch.

„Freiheit bedeutet alles tun und alles lassen zu können.“

In der prozessorientierten Homöopathie suche ich als Therapeut für Sie ein mögliches homöopathisches Mittel, dass zu Ihnen als Gesamtperson passend ist.

Um ein umfassendes, ganzheitliches Bild über Ihre Persönlichkeit und Ihren Lebensprozess zu erhalten, kommt es darauf an viel über Sie zu erfahren.

Ich werde also viele, vielleicht auch einige für Sie ungewöhnliche Fragen stellen.

Ist die potenzierte Arznei richtig gewählt, erzeugt sie eine sogenannte Kunstkrankheit. Diese Krankheit regt im Körper die Selbstheilungskräfte an. Es ist die eigene Lebenskraft die angesprochen wird und die Symptome der Krankheit behebt.

In manchen Fällen kann es kurzfristig zu einer Erstreaktion kommen. Sie zeigt, dass die Arznei richtig gewählt wurde und Ihre Selbstheilungskräfte darauf ansprechen. Meist klingen die Beschwerden innerhalb weniger Stunden bis Tage ab. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an mich.

Tipps zur richtigen Einnahme

Lassen Sie die homöopathische Arznei im Mund langsam zergehen, über die Schleimhaut wird sie schneller aufgenommen.

Essen und trinken Sie 15 – 30 Minuten vor und nach der Einnahme nichts, auch die Zähne in dieser Zeit nicht putzen.

Verzichten Sie auf Einreibemittel mit ätherischen Ölen (v.a. Kampfer), da sie die Wirkung aufheben können.

Meiden Sie nach Möglichkeit Pfefferminztee und koffeinhaltige Getränke wie z.B. Kaffee oder Cola.

Nehmen Sie die Mittel mit einem Plastiklöffel und nicht mit einem Löffel aus Metall ein.

Behandlungsbereiche

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